Zugangswege ermöglichen

Grundsätzliche Informationen und Beispiele aus der Praxis

Jugendberufsagenturen können nur dann erfolgreich arbeiten und junge Menschen beim Übergang in das Erwachsenenleben unterstützen, wenn sie diese auch erreichen beziehungsweise wenn junge Menschen Kontakt zu ihnen aufnehmen. Niedrigschwellige Zugänge zu Anlaufstellen, Website und Social Mediakanälen der JBA sind daher wichtige Faktoren für den Erfolg der Jugendberufsagentur. Um eine positive Außenwirkung zu erzielen, stellt die Öffentlichkeitsarbeit ein wesentliches Instrument dar.

Zugänge

Der Landkreis exklusive der Stadt Osnabrück

Alle Jugendlichen erreichen - auch im Flächenlandkreis

Viel Fläche – weite Wege: Der Landkreis Osnabrück ist einer der größten Kommunalverbände in Niedersachsen. Wie kann es gelingen, in einem großen Flächenlandkreis möglichst allen Jugendlichen ein Beratungsangebot zu offerieren, um sie im Bedarfsfall auf dem Übergang von der Schule in den Beruf individuell zu begleiten? Im Landkreis Osnabrück lässt sich nachvollziehen, wie das geht.

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Stilisierte Anlaufstellen von JugendberufsagenturenCopyright Informationen anzeigen
Zugänge entstehen auf unterschiedliche Arten

Arbeitsmaterialien "Zugänge zu Jugendberufsagenturen zielgruppengerecht gestalten"

Um die Zugänge junger Menschen zur eigenen Jugendberufsagentur zu betrachten und gegebenenfalls weiterzuentwickeln, können Jugendberufsagenturen ihre Zielgruppe möglichst genau beschreiben und daraus eine zielgruppengerechte Gestaltung der Zugänge ableiten. Die Servicestelle Jugendberufsagenturen hat dafür Arbeitsmaterialien und einen möglichen Prozess entwickelt, die dabei unterstützen können.

Zu den Materialien

Eine Person in Turnschuhen, von denen vier auf den Asphalt gemalte Pfeile ausgehenCopyright Informationen anzeigen
Vielfältige Zugänge kommen heterogenen Lebensumständen junger Menschen entgegen.

Niedrigschwellige Zugänge zu Jugendberufsagenturen

Jugendberufsagenturen können junge Menschen am Übergang Schule – Beruf nur dann erfolgreich unterstützen, wenn sie diese erreichen. Niedrigschwellige und in der Lebenswelt der Jugendlichen verankerte Zugangsmöglichkeiten sind hierfür zentral. Oliver Dick vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) beschreibt im Interview, welche verschiedenen Arten von Zugangswegen Jugendberufsagenturen einrichten können und welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind.

Zum Interview

Jugendhilfe in Jugendberufsagenturen

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Video: Jugendhilfe im ländlichen Kreis

Das Beispiel der JUBAG im Landkreis Bautzen zeigt, dass es auch eine Jugendberufsagentur im ländlichen Kreis schaffen kann, viel Zulauf von jungen Menschen zu haben. Durch gute Netzwerkarbeit und die Mobilität der Mitarbeitenden wird hier viel Unterstützung ermöglicht. Und das spricht sich unter den jungen Menschen herum.

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Video: Aufsuchende Jugendarbeit und niedrigschwelliger Zugang

Das Beispiel aus Berlin Marzahn-Hellersdorf zeigt, wie ein freier Träger (manege) im Kiez aufsuchende Jugendarbeit betreibt. Die Anlaufstelle des Trägers manege ist dabei weit mehr als nur Beratungsstätte. Sie ist rund um die Uhr geöffnet und bietet auch Raum fürs Essen, Waschen und Schlafen, wenn es nötig sein sollte.

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Video: Der Wohn-Lern-Raum der JBA Lübeck

Die Jugendberufsagentur in Lübeck bietet ein Training für junge Menschen an, die in eine eigene Wohnung ziehen möchten und dafür aus verschiedenen Gründen „Starthilfe“ benötigen. Unser Video berichtet über den Wohn-Lern-Raum, zeigt das Selbstverständnis der Mitarbeitenden und die Erfahrungen der Jugendlichen.

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Anlaufstellen

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Die Anlaufstelle der Jugendberufsagentur Heidenheim neu

In Heidenheim haben sich die Kooperationspartner der Jugendberufsagentur für eine Anlaufstelle unter einem Dach entschieden, die getrennt von den Bürogebäuden der Arbeitsagentur, des Jobcenters oder des Landratsamtes nur für junge Menschen zuständig ist. Was auf jeden Fall dabei vermieden wurde: "Amtsmief".

Zum Praxisbeispiel aus Heidenheim

Webauftritt und Social Media

Ein digitaler Zugang zur Jugendberufsagentur neu

Gleich mehrere Eyecatcher auf der Website der Jugendberufsagentur Emsland führen zur Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Das ist ganz bewusst so umgesetzt. Die Website bietet zwar auch Informationen rund um Schule, Ausbildung, Arbeit und weitere Unterstützungsangebote, doch der Schwerpunkt liegt nicht auf der Informationsvermittlung, sondern in der Kontaktanbahnung.

Zum Praxisbericht aus dem Emsland

Screenshot der Startseite der JBA BerlinCopyright Informationen anzeigen

Den Webauftritt der Jugendberufsagentur gestalten

Die Auffindbarkeit im Netz ist für Jugendberufsagenturen von großer Bedeutung. Aber was muss bei der Gestaltung einer Website beachtet werden? Möglichkeiten gibt es viele ... In diesem Beitrag haben wir Tipps und verschiedene Beispiele gesammelt, die Inspiration für die Umsetzung des eigenen Internetauftritts bieten können.

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Screenshot eines Beitrags des Instagram-KanalsCopyright Informationen anzeigen

Präsent sein – auch in sozialen Medien

Jugendliche und junge Erwachsene suchen auf Social Media nicht mehr nur Unterhaltung, sondern auch seriöse Informationen. Auf Instagram informiert deshalb die Jugendberufsagentur Bremen und Bremerhaven zu Themen am Übergang Schule – Beruf. Sie nutzt dafür ihren eigenen Kanal und auch die Möglichkeiten des sozialen Netzwerks zum Teilen von Inhalten, um ihre Reichweite zu erhöhen.

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Junge Menschen schauen sich verschiedene Informationsangebote im Internet an.Copyright Informationen anzeigen

Digitale Informationsangebote für junge Menschen

Der Beitrag bietet eine Link-Sammlung zu Webseiten, die für junge Menschen hilfreiche Informationen zu verschiedenen Themen rund um den Übergang von der Schule in den Beruf beinhalten. Jugendberufsagenturen können – ergänzend zum persönlichen Beratungsangebot – im Rahmen des eignen Webauftritts auf die in der Sammlung aufgelisteten Informationsangebote verlinken oder diese als Favoriten an lokalen Rechnern in den Anlaufstellen zur Verfügung stellen.

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Ein Smartphone auf dem gerade die App Instagram geöffnet wirdCopyright Informationen anzeigen

Ein Instagram-Account für die Jugendberufsagentur

In diesem Kurzinterview berichtet Stephanie Schröder von der Jugendberufsagentur Bielefeld über ihre Erfahrungen mit der Verwendung von Instagram, um die Angebote der Jugendberufsagentur unter jungen Menschen bekannter zu machen und über Möglichkeiten am Übergang Schule – Beruf zu informieren. Sie erzählt, welche Formate besonders gut bei Jugendlichen ankommen und gibt sie Tipps, worauf man bei der Einrichtung eines Profils achten sollte.

Zum Kurzinterview mit der JBA Bielefeld

Öffentlichkeitsarbeit

Maßnahmen zur Steigerung der Bekanntheit

Verschiedene Stoffbeutel mit Aufschrift und Hinweis auf eine JugendberufsagenturCopyright Informationen anzeigen

Give-aways von und für Jugendberufsagenturen neu

Wer Werbung macht wird bekannt. Auch Jugendberufsagenturen möchten in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Give-aways tragen durch die Verbreitung des Logos und einer Corporate Identity zur besseren Sichtbarkeit und Stärkung der Marke "Jugendberufsagentur" bei.

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Foto des Ladenlokals, das das Jugendberufshaus Dortmund im Rahmen einer Beratungsaktion eingerichtet hat.Copyright Informationen anzeigen

Aufmerksamkeit erzeugen

Werbung auf Plakaten oder in Sozialen Medien, ein Stand auf dem Schulhof oder ein Grillfest mit Erstberatungsmöglichkeit: Es gibt viele Wege, um als Jugendberufsagentur für Jugendliche und junge Erwachsene sicht- und auch nahbarer zu werden. Die Sammlung umfasst Beispiele für kleinere und größere Aktionen, die als Inspirationsquelle dienen können.

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Gemeinsames Kommunikationskonzept

Das Wort "Design" ragt aus verschiedenen Gestaltungselementen hervor.Copyright Informationen anzeigen

Das gemeinsame Corporate Design

Mit einem sogenannten Corporate Design können sich Jugendberufsagenturen in einem gemeinsamen Erscheinungsbild präsentieren, um in der Öffentlichkeit als Einheit wahrgenommen zu werden. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Grundelementen und Vorteilen eines Corporate Designs und liefert Beispiele für die konkrete Umsetzung in der Praxis.

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Gruppe von Menschen über diverse Layout- und Farbentwürfe gebeugt.Copyright Informationen anzeigen

Die Zielgruppe aktiv einbeziehen

Das Logo für die Jugendberufsagentur Erzgebirge wurde nicht von einer Agentur, sondern von Schülerinnen und Schülern einer zehnten Klasse entworfen. In diesem Interview berichtet die Jugendberufsagentur Erzgebirge von ihrem außergewöhnlichen Projekt und darüber, wie sie es geschafft hat, die jungen Menschen aktiv in den Prozess der Logo-Entwicklung einzubeziehen.

zum Kurzinterview mit der JBA Erzgebirge

Zuletzt aktualisiert am 29.04.2026