Jugendliche beraten und begleiten
Beratungsansätze und -prozesse, Lebenswelten Jugendlicher, Beteiligung
Im Mittelpunkt einer guten Beratung stehen immer die Ratsuchenden. Wegen der unterschiedlichen gesetzlichen Zuständigkeiten der beteiligten Akteure am Übergang Schule – Beruf nehmen jedoch häufig organisatorische und institutionelle Fragen viel Raum ein. Hier können Jugendberufsagenturen einen Beitrag leisten. Durch ihre rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit bei der Gestaltung und Bereitstellung von Angeboten können sie an den subjektiven Interessen der Jugendlichen ansetzen und sich an inhaltlichen Fragen sowie an den Qualitätsstandards einer ergebnisoffenen Beratung orientieren.


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Beratung ist ein komplexer Vorgang und mehr als das Filtern und Bewerten vieler Informationen.Beratung im Kontext von Jugendberufsagenturen
Vor dem Hintergrund der rechtskreisübergreifenden und multiprofessionellen Zusammenarbeit in Jugendberufsagenturen befasst sich Petra Lippegaus von der Universität Paderborn mit der Frage, wie Beratung in diesem Kontext gestaltet werden kann, um junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf gut zu begleiten. Sie beschreibt die Entwicklung und die verschiedenen Ansätze von Beratung und zeigt in ihrem Gastbeitrag für die Servicestelle Wege auf, wie Jugendberufsagenturen zu einer gemeinsam getragenen Haltung finden können.
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Praxisbeispiel Jugendhaus Rostock
Im Jugendhaus Rostock erfolgt die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit "unter einem Dach"; die Arbeitsagentur, das Jobcenter und das Jugendamt sind in demselben Gebäude untergebracht. Zwei Mitarbeiterinnen beschreiben, wie die Beratung der Jugendlichen auf Augenhöhe erfolgt, wie die kurzen Wege die Arbeit erleichtern und wie Angst vor der Behörde abgebaut wird.
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Besser orientiert mit digitaler Unterstützung
Orientieren, reflektieren, entscheiden – das sind Schritte eines Prozesses, in dem das vom BMBFSFJ finanzierte Portal zynd junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen möchte. Es richtet sich direkt an Jugendliche. Um diese digital zu begleiten, stehen pädagogischen Fachkräften außerdem verschiedene Funktionen zur Verfügung.
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Unterschiedliche Lebenslagen erfordern anpassungsfähige Unterstützungsstrukturen
Die Übergänge von der Jugend ins Erwachsenenalter haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Wolfgang Schröer erläutert im Interview die Herausforderungen, die sich daraus ergeben, und betont die Bedeutung gut ineinandergreifender Unterstützungssysteme vor Ort.
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Übergänge aus der stationären Jugendhilfe
Careleaverinnen und Careleavern fehlt beim Übergang in ein eigenständiges Leben oft der Zugang zu sozialen und materiellen Ressourcen. Wenn Jugendberufsagenturen diese Gruppe stärker in den Blick nehmen, können sie den jungen Menschen Bildungs- und Entwicklungsräume öffnen.
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Beteiligung – Nicht ob, sondern wie, ist die Frage
Birgit Beierling vom Paritätischen Gesamtverband erläutert in ihrem Gastbeitrag, dass die Jugendhilfe mit ihrer Expertise entscheidend dazu beiträgt, Jugendlichen Beteiligung zu ermöglichen. Gelingt das, profitieren am Ende nicht nur die jungen Menschen.
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Dossier "Beratung und Begleitung" auf überaus.de
In dem Dossier auf überaus finden Sie zahlreiche Beiträge, Interviews, Konzepte und Praxisbeispiele zum Thema Beratung und Begleitung von Jugendlichen am Übergang Schule – Beruf.
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Zuletzt aktualisiert am 03.06.2026