Den Übergang Schule – Beruf während Corona erleben

Pläne, Probleme und Perspektiven junger Menschen in Zeiten der Pandemie

7. Juli 2021 | Clemens Wieland

Jugendliche blicken vor dem Hintergrund von Corona wenig optimistisch auf ihre Ausbildungsperspektiven – dies ist ein Ergebnis der zweiten repräsentativen Befragung von jungen Menschen durch die Bertelsmann Stiftung seit Beginn der Pandemie. Clemens Wieland, Mit-Autor der Studie, gibt in seinem Beitrag einen Überblick, welchen Einfluss die Corona-Entwicklungen auf die Berufswahlentscheidungen junger Menschen haben, wie sich die Jugendlichen von der Politik gesehen fühlen und wie sie das Beratungs- und Informationsangebot zur Berufswahl beurteilen. Zum Schluss beschreibt er, welche Ansatzpunkte für Jugendberufsagenturen sich aus diesen Erkenntnissen ergeben.

Portraitfoto Clemens Wieland

Über den Autor


Clemens Wieland befasst sich als Senior Expert bei der Bertelsmann Stiftung mit den Themen Berufliche Bildung, Berufsorientierung und Übergangsmanagement auf nationaler und internationaler Ebene. Er hat in diesen Bereichen zahlreiche Projekte initiiert, Beiträge verfasst und Studien veröffentlicht – darunter auch die beiden Befragungen junger Menschen zu ihren Ausbildungsperspektiven in der Corona-Zeit.

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Zweite Studie zu Einschränkungen durch die Pandemie

Corona hat in der beruflichen Bildung vieles verändert: Die Möglichkeiten zur Berufsinformation sind stark eingeschränkt, die betrieblichen Ausbildungsphasen können mitunter nicht normal stattfinden, Berufsschulen müssen ihr Angebot teilweise digitalisieren, Praktikumsplätze sind schwer zu bekommen, die Erreichbarkeit von Jugendlichen hat sich verändert und in krisengeschüttelten Branchen ist das Ausbildungsangebot stark rückläufig. Hinzu kommen Passungsprobleme: Einer großen Zahl von unversorgten Bewerbern steht eine stetig wachsende Zahl von unbesetzten Ausbildungsstellen gegenüber – ein Phänomen, das schon vor Corona zu einer zentralen Herausforderung heranwuchs.

Auf betrieblicher Seite – und in der medialen Berichterstattung – überwiegt die Einschätzung, es gäbe für die vorhandenen Stellen viel zu wenige Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber. Dem gegenüber stehen die Zahlen der Ausbildungsstatistik, die jedes Jahr auch eine große Zahl unversorgter Bewerberinnen und Bewerber ausweisen. Die Corona-Pandemie hat die Situation noch zusätzlich verschärft: Der aktuelle Berufsbildungsbericht verzeichnet einen Rückgang der Zahl der neu geschlossenen betrieblichen Ausbildungsverträge um fast 60.000 und einen Anstieg der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber ohne Alternative um fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Um herauszufinden, wie junge Menschen selbst die Entwicklungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie beurteilen und wie sie aktuell ihre Situation am Übergang Schule – Beruf wahrnehmen, hat die Bertelsmann Stiftung zum zweiten Mal seit Beginn der Pandemie eine repräsentative Befragung von jungen Menschen zu ihren Ausbildungsperspektiven in Zeiten von Corona durchgeführt.

Methodik der Befragung

Die Befragung wurde im Zeitraum vom 11. Februar 2021 bis zum 3. März 2021 durchgeführt. Befragt wurden 1.743 repräsentativ ausgewählte junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren: 1.593 mittels Online-Befragung, ergänzt um Face-to-Face-Interviews mit 150 Hauptschülerinnen und Hauptschülern. Gewichtet wurden die Daten nach dem aktuellen Status Schülerin und Schüler/ Nichtschülerin und Nichtschüler sowie nach dem eigenen Schulbesuch und -abschluss.

Besorgnis wegen Ausbildungsmöglichkeiten und –chancen

Die Befragungsergebnisse zeigen: Für die große Mehrheit der jungen Menschen ist eine Berufsausbildung – wie schon bei der ersten Befragung im vergangenen Sommer – entweder die erste Wahl oder zumindest eine Option für ihre Zukunftsplanung. Allerdings wirft (nicht nur) die Corona-Pandemie große Schatten auf die Perspektiven, die junge Menschen im Hinblick auf eine mögliche Ausbildungsplatzsuche sehen. Über 70 Prozent der Befragten haben den Eindruck, dass sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Vergleich zu der Zeit vor Corona verschlechtert haben. Diese Einschätzung teilten im vergangenen Jahr nur 61 Prozent. Das Stimmungsbild im Hinblick auf Ausbildungschancen hat sich also deutlich verschlechtert – und dies nicht etwa nur bei Jugendlichen, die tatsächlich auf Ausbildungsplatzsuche sind, sondern bei allen Befragten. Eine Verschlechterung der Ausbildungschancen sehen darunter vor allem Jugendliche mit niedriger Schulbildung (78 Prozent) und allgemein diejenigen, die nicht mehr zur Schule gehen (77 Prozent).

Stark gestiegen ist auch die Zahl derjenigen, die die konkrete Suche nach einem passenden Ausbildungs- oder Praktikumsplatz aufgrund von Corona als deutlich schwieriger wahrnehmen. Über 70 Prozent der jungen Menschen empfinden das so. Im vergangenen Jahr waren es nur 59 Prozent. Besonders ausgeprägt sind diese pessimistischen Einschätzungen bei jungen Menschen mit niedriger Schulbildung. (Siehe Abbildung 1)

Mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen auf Ausbildungsplatzsuche schätzen das Ausbildungsangebot als zu gering ein.

Auch die Einschätzung junger Menschen zum Engagement der Politik bleibt kritisch. Daran ändert auch die Ausbildungsprämie nichts, die im Jahr 2020 aufgelegt worden ist: Unverändert haben 41 Prozent aller Befragten den Eindruck, es werde eher wenig für Ausbildungsplatzsuchende getan und sollte viel mehr sein. Von 9 auf 12 Prozent gestiegen ist der Anteil derjenigen, die den Eindruck haben, es werde von der Politik für Ausbildungsplatzsuchende gar nichts gemacht. Weitere 20 Prozent sind der Ansicht, es werde zwar "eher viel gemacht, aber noch nicht genug". (Siehe Abbildung 2)

Trotz der von der Wirtschaft immer wieder betonten Vielzahl an unbesetzten Ausbildungsplätzen haben nur 4 Prozent der jungen Menschen in Deutschland den Eindruck, es gebe zu viele Ausbildungsplätze. 43 Prozent aller 14- bis 20-Jährigen halten das Ausbildungsangebot für ausreichend. Ein knappes Drittel (32 Prozent) ist der Ansicht, die Zahl der Ausbildungsplätze reiche nicht aus. Von den Jugendlichen mit niedriger Schulbildung sind es sogar 40 Prozent. (Siehe Abbildung 3)

Betrachtet man dabei nur diejenigen, die aktuell tatsächlich auf Ausbildungsplatzsuche sind, zeigt sich, dass sogar mehr als die Hälfte der Befragten, nämlich 54 Prozent, das Ausbildungsangebot als zu gering einschätzen. Offenkundig spiegelt sich die statistische Diagnose steigender Angebots-Nachfragerelationen nicht in der Wahrnehmung der Jugendlichen wider.

Informationen zur Berufswahl – wenig Orientierung trotz großer Angebotsfülle

Die Möglichkeiten für Jugendliche, sich über Berufe zu informieren, sind durch Corona bekanntermaßen stark eingeschränkt. Das zeigte sich schon in der Befragung im Jahr 2020. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Einschätzungen der Jugendlichen jedoch in allen Bereichen deutlich verschlechtert.

Copyright Informationen anzeigenMöglichkeit sich unter dem Einfluss von Corona über Berufe zu informieren

Am stärksten von Einschränkungen betroffen sind in der Wahrnehmung der Jugendlichen die Verfügbarkeit von Praktikumsplätzen, Informationsveranstaltungen in Schulen und Betrieben sowie Ausbildungsmessen. Hier sehen jeweils über 70 Prozent der jungen Menschen, dass es davon in Corona-Zeiten "weniger/gar nichts" gebe. Offenkundig ist es trotz vielfältiger digitaler Alternativangebote bislang nicht gelungen, die von den jungen Menschen empfundenen Informationsdefizite auch nur annähernd auszugleichen.

Etwas weniger betroffen sind Gesprächsmöglichkeiten, Bewerbungstrainings an der Schule und Informationsveranstaltungen der Bundesagentur für Arbeit. Bei diesen drei Formen konstatieren nur jeweils über 50 Prozent der Befragten ein mangelndes Angebot ("weniger/gar nichts").

Die Befragung zeigt: Informationsangebote sollten strukturiert, systematisiert und besser begleitet werden.

An Informationen zur Berufswahl insgesamt mangelt es jungen Menschen nicht. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, sich in der Fülle von Angeboten zurechtzufinden. Zu dieser Einschätzung gelangen insgesamt 54 Prozent aller Befragten. Nur 17 Prozent halten die verfügbaren Informationen für nicht ausreichend. Hier zeigt sich ein interessanter Unterschied zwischen den Schulformen: Je höher die Schulform, desto mehr werden Orientierungsprobleme beklagt. In jedem Fall scheint die Herausforderung nicht darin zu liegen, ein "mehr" an Informationsmöglichkeiten zu schaffen, sondern vielmehr darin, die vorhandenen Angebote zu strukturieren, systematisiert zur Verfügung zu stellen oder Hilfestellung beim Umgang mit ihnen anzubieten.

Copyright Informationen anzeigenAngebotsfülle der Informationen zur Berufswahl

Angebotsfülle der Informationen zur Berufswahl

Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche

Das Gefälle zwischen den Schulformen zeigt sich auch bei der Frage nach der Bewertung der Rolle der Schule bei der Berufsorientierung: Am besten informiert fühlen sich Schülerinnen und Schüler mit niedriger Schulbildung. Dieses Ergebnis spiegelt wider, welch großen Stellenwert Berufsorientierung gerade an Hauptschulen spielt. 43 Prozent der Jugendlichen mit niedriger Schulbildung fühlen sich gut bis sehr gut beruflich informiert. Im Umkehrschluss zeigt sich die größte Unzufriedenheit bei jungen Menschen mit hoher Schulbildung: Hier fühlen sich lediglich 23 Prozent gut bis sehr gut informiert und fast die Hälfte von ihnen (47 Prozent) halten sich für nicht so gut oder gar nicht gut informiert. (Siehe Abbildung 6)

Die Jugendlichen wurden auch danach gefragt, von wem sie bei der Ausbildungsplatzsuche unterstützt wurden. Hier stehen – wie bei vielen vergleichbaren Befragungen – die Eltern mit großem Abstand an erster Stelle (67 Prozent). An zweiter Stelle kommt das Internet (41 Prozent), dann wiederum mit großem Abstand die Schule (35 Prozent). Die Berufsberatung der Arbeitsagentur folgt erst an sechster Stelle mit 29 Prozent; Coaches und Übergangsbegleiterinnen und -begleiter spielen mit 3 Prozent nur eine marginale Rolle. Auffällig ist, dass sich Jugendliche mit niedriger Schulbildung durch ihre Schulen (also insbesondere den Hauptschulen) und auch durch die Berufsberaterinnen und -berater der Arbeitsagentur weit besser beraten fühlen als Jugendliche mit mittlerer und hoher Schulbildung. (Siehe Abbildung 7)

Über 70 Prozent der Befragten wünscht sich zumindest partiell zusätzliche Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche.

Was das Ausmaß der erfahrenen Unterstützung betrifft, so gibt es offenkundig aus Sicht der Jugendlichen noch "Luft nach oben": Von denjenigen, die einen Ausbildungsplatz suchen, gefunden haben oder sich bereits in Ausbildung befinden, hätten sich 37 Prozent mehr Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche gewünscht. Weitere 34 Prozent fanden die erfahrene Unterstützung zumindest teilweise unzureichend. Das heißt mit anderen Worten, dass über 70 Prozent von ihnen zumindest partiellen, zusätzlichen Unterstützungsbedarf artikulieren. (Siehe Abbildung 8)

Bei der Frage, welche konkrete Art von Unterstützung von den jungen Menschen als besonders sinnvoll erachtet wird, findet sich die gesamte Palette an bekannten Instrumenten wieder. Deutlich angeführt wird die Liste der ansonsten recht eng beieinander liegenden Nennungen von dem Wunsch nach mehr Berufsorientierung zum Thema Ausbildung an der Schule. Dieser Wunsch ist über alle Schulformen hinweg ausgeprägt. Auffällig ist ferner, dass der Wunsch nach einer Ansprechperson innerhalb oder außerhalb der Schule besonders von Jugendlichen mit niedriger Schulbildung geäußert wird. (Siehe Abbildung 9)

Beratung und Begleitung – Ansatzpunkte für Jugendberufsagenturen

In der Gesamtschau auf die Ergebnisse werden zwei Grundtendenzen erkennbar: Zum einen zeigt sich eine große Verunsicherung der jungen Menschen bezüglich ihrer tatsächlichen Ausbildungschancen, und zwar ganz besonders bei Jugendlichen mit niedriger Schulbildung. Wichtig ist dabei, dass es nicht darum geht, ob diese Wahrnehmungen von verschlechterten Chancen und einem Mangel an Ausbildungsmöglichkeiten "richtig" oder "falsch" im Sinne der Ausbildungsstatistik sind. Wichtig – und alarmierend – ist vielmehr die Tatsache, dass die Wahrnehmungen in dieser Form überhaupt vorhanden sind. Die Bertelsmann Stiftung plädiert in diesem Zusammenhang seit Jahren für die Einführung einer Ausbildungsgarantie, um ausbildungswilligen Jugendlichen unabhängig von Konjunkturen, Pandemien und regionalen Besonderheiten verlässliche Perspektiven zu bieten.

Für den verstärkten Wunsch nach Unterstützung, Beratung und Begleitung sind Jugendberufsagenturen die geeigneten Anlaufstellen.

Zum anderen zeigt sich als zweite Grundtendenz – und vermutlich als Folge der Verunsicherung – der in verschiedenen Facetten geäußerte Wunsch nach mehr Unterstützung, Beratung und Begleitung. In diesem Bereich können die Jugendberufsagenturen wichtige Beiträge leisten – und tun es auch bereits. Folgt man den Befragungsergebnissen, so zeigen sich drei konkrete Ansatzpunkte:

  • Aufklärung und Motivation:
    Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass es eine offenkundige Diskrepanz gibt zwischen der Sicht der Betriebe auf die vorhandenen Ausbildungsmöglichkeiten und den (pessimistischen) Wahrnehmungen der Jugendlichen über deren Verfügbarkeit. Jugendberufsagenturen können hier eine wichtige Rolle einnehmen, indem sie den Jugendlichen ein realistisches Bild ihrer tatsächlichen Chancen vermitteln und auf diese Weise vielleicht auch diejenigen zu Bewerbungen motivieren können, die aus Sorge vor Misserfolg ihre Bewerbungsaktivitäten ganz eingestellt haben. Durch eine solche vermittelnde Rolle lassen sich keine strukturellen Ungleichgewichte am Ausbildungsmarkt auflösen, wohl aber die Ausbildungsnachfrage erhöhen und Passungsprobleme reduzieren.
  • Individuelle Begleitung
    Die Befragung macht auch deutlich, dass junge Menschen großen Bedarf an Begleitung bei der Ausbildungsplatzsuche haben. Jugendberufsagenturen können individuelle Unterstützung selbst anbieten oder für den Einzelfall vermitteln. Die Herausforderung kann darin liegen, im Gespräch auch dann Unterstützungsbedarfe auszuloten, wenn sie von den jungen Menschen nicht auf Anhieb geäußert werden.
  • Orientierung
    Junge Menschen tun sich nicht nur schwer damit, sich in dem vielfältigen Angebot von Berufsorientierungsmöglichkeiten zurechtzufinden, sondern auch damit, institutionell die richtige Ansprechpartnerin, den institutionell richtigen Ansprechpartner zu finden. Durch ihr Angebot "aus einer Hand" können Jugendberufsagenturen am Übergang Schule - Beruf für unterschiedliche Fragestellungen eine wichtige Rolle in der Orientierung übernehmen, da in ihnen die Kompetenz von Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendamt organisatorisch gebündelt ist.

Neben aller Verunsicherung zeigt die Befragung auch eindrucksvoll, wie attraktiv die berufliche Bildung nach wie vor ist. Das Potenzial der jungen Menschen für diesen Bildungsweg ist enorm. Gleichzeitig wird aufgrund von Corona der Bedarf an Beratung, Orientierung und Vermittlung mit Blick auf das kommende Ausbildungsjahr besonders groß sein. Die Jugendberufsagenturen sind dafür gut gerüstet.

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